Rechtsanwalt in Hamburg für Markenrecht, Urheberrecht, Medienrecht, Patentrecht
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IP lawyer from Hamburg in Germany
Rechtsanwalt

Dr. David Slopek, LL.M.

Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz Aus Hamburg bundesweit tätig Auf Wunsch Beratung per Video-Call
(040) 882 153 900
david.slopek@slopek.com
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Ihre Anwälte für KI-Recht
IT-Recht

Ihre Anwälte für KI-Recht

  • Spezialisiert: KI-Recht trifft auf besondere Expertise im geistigen Eigentum
  • Praxisnah: Klare Lösungen für AI Act, generative KI und IP
  • Bundesweit: Beratung für Unternehmen, Agenturen und Tech-Anbieter in ganz Deutschland
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Innovation braucht klare Regeln.

Kanzlei für KI-Recht und den EU AI Act

Künstliche Intelligenz verändert Geschäftsmodelle, kreative Prozesse und digitale Produkte in rasantem Tempo. Unternehmen setzen generative KI für Texte, Bilder, Software, Marketing, Produktentwicklung und interne Prozesse ein. Gleichzeitig entstehen neue rechtliche Anforderungen – insbesondere durch den europäischen AI Act und an der Schnittstelle zum Urheberrecht, Markenrecht und sonstigen geistigen Eigentum.

Als auf gewerblichen Rechtsschutz und Intellectual Property spezialisierte Kanzlei beraten wir Unternehmen bei den rechtlichen Fragen, die mit der Entwicklung, Einführung und Nutzung künstlicher Intelligenz verbunden sind. Ein besonderer Schwerpunkt unserer Beratung liegt auf dem EU AI Act sowie auf IP & KI.

Wir prüfen, welche Anforderungen des AI Act für Ihr Unternehmen gelten, welche Rolle Sie innerhalb der KI-Wertschöpfungskette einnehmen und welche organisatorischen, vertraglichen oder technischen Maßnahmen erforderlich sind. Dabei unterstützen wir sowohl Unternehmen, die KI-Systeme selbst entwickeln oder anbieten, als auch Unternehmen, die Lösungen wie ChatGPT, Microsoft Copilot, Gemini, Midjourney oder andere KI-Anwendungen in ihre Geschäftsprozesse integrieren.

Besondere Erfahrung bringen wir dort ein, wo KI und geistiges Eigentum zusammentreffen. Wem gehören KI-generierte Inhalte? Dürfen urheberrechtlich geschützte Werke für Training oder Fine-Tuning verwendet werden? Wann verletzt ein KI-Output fremde Urheber-, Marken- oder Designrechte? Und wie können Unternehmen ihre eigenen Inhalte, Marken, Designs und Geschäftsgeheimnisse beim Einsatz von KI schützen?

Unser Ziel ist dabei nicht, Innovation durch rechtliche Bedenken auszubremsen. Wir schaffen einen belastbaren rechtlichen Rahmen, damit Unternehmen künstliche Intelligenz sicher, wirtschaftlich und strategisch sinnvoll einsetzen können.

Rechtssicher durch die KI-Transformation.

Unser Beratungsangebot im KI-Recht

01
EU AI Act
EU AI Act
Der europäische AI Act schafft erstmals einen umfassenden Rechtsrahmen für künstliche Intelligenz. Welche Pflichten gelten, hängt insbesondere vom eingesetzten KI-System, dem konkreten Anwendungsfall und der Rolle des Unternehmens ab. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre KI-Anwendungen rechtlich einzuordnen und die maßgeblichen Anforderungen praxisgerecht umzusetzen.
  • AI-Act-Check und Risikoklassifizierung

  • Anbieter, Betreiber und weitere Rollen

  • Verbotene KI-Praktiken

  • Hochrisiko-KI-Systeme

  • Transparenz- und Informationspflichten

  • Dokumentationsanforderungen

  • KI-Governance und interne Prozesse

  • Kommunikation mit Aufsichtsbehörden

02
Urheberrecht & generative KI
Urheberrecht & generative KI
Generative KI kann innerhalb von Sekunden Texte, Bilder, Musik, Videos oder Softwarecode erzeugen. Juristisch stellen sich dabei komplexe Fragen: Welche Inhalte dürfen für das Training verwendet werden? Ist ein KI-Output urheberrechtlich geschützt? Und wer haftet, wenn das Ergebnis fremde Rechte verletzt? Als Fachanwaltskanzlei für gewerblichen Rechtsschutz beraten wir umfassend an der Schnittstelle zwischen Urheberrecht und künstlicher Intelligenz.
  • Urheberrecht an KI-generierten Inhalten

  • Nutzung fremder Werke als Input

  • Training und Fine-Tuning von KI-Modellen

  • Text und Data Mining

  • Rechtevorbehalte von Urhebern

  • KI-generierte Bilder, Texte, Musik und Software

  • Rechtsverletzende KI-Outputs

  • Lizenzierung von Trainings- und Output-Inhalten

03
Marken, Designs & KI
Marken, Designs & KI
KI-Systeme erzeugen Logos, Produktgestaltungen, Werbemittel und andere kommerziell relevante Inhalte. Dabei können bestehende Marken-, Kennzeichen- oder Designrechte betroffen sein. Wir prüfen KI-generierte Inhalte vor ihrer kommerziellen Nutzung und setzen Rechte durch, wenn KI-Outputs geschützte Positionen unserer Mandanten verletzen.
  • KI-generierte Logos und Marken

  • Markenverletzungen durch KI-Outputs

  • KI-generierte Produktgestaltungen

  • Designrecht und KI

  • Prüfung vor Markteinführung

  • Durchsetzung von IP-Rechten

04
Verträge für KI-Projekte
Verträge für KI-Projekte
Wer KI entwickelt, einkauft oder in bestehende Produkte integriert, sollte Rechte, Verantwortlichkeiten und Haftung frühzeitig vertraglich regeln. Standardverträge erfassen die Besonderheiten generativer KI häufig nur unzureichend. Wir gestalten und prüfen Verträge für KI-Projekte und digitale Geschäftsmodelle.
  • KI-Nutzungsvereinbarungen

  • Entwicklungs- und Projektverträge

  • SaaS- und Plattformverträge

  • Lizenzvereinbarungen

  • Rechte an Input und Output

  • Haftungsregelungen

  • Freistellungsklauseln

  • Verträge mit KI-Anbietern und Dienstleistern

05
KI im Unternehmen
KI im Unternehmen
Viele Unternehmen nutzen KI längst im Arbeitsalltag – teilweise ohne einheitliche Regeln. Werden vertrauliche Informationen in öffentliche KI-Dienste eingegeben oder KI-generierte Inhalte ungeprüft veröffentlicht, können erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Risiken entstehen. Wir entwickeln gemeinsam mit Unternehmen praktikable Regeln für einen kontrollierten und rechtssicheren KI-Einsatz.
  • KI-Richtlinien für Unternehmen

  • Zulässige KI-Tools und Anwendungen

  • Umgang mit vertraulichen Informationen

  • Schutz von Geschäftsgeheimnissen

  • Freigabeprozesse für KI-Content

  • Verantwortlichkeiten und Governance

  • Schulungen und Sensibilisierung

06
KI-Content, Deepfakes & Kennzeichnung
KI-Content, Deepfakes & Kennzeichnung
Der AI Act enthält besondere Transparenzanforderungen für bestimmte KI-Systeme und KI-generierte oder manipulierte Inhalte. Gleichzeitig können Deepfakes Persönlichkeitsrechte, Markenrechte und wirtschaftliche Interessen erheblich beeinträchtigen. Wir beraten Unternehmen sowohl bei der rechtskonformen Kennzeichnung eigener KI-Inhalte als auch beim Vorgehen gegen missbräuchliche KI-generierte Inhalte.
  • Kennzeichnung von KI-Inhalten

  • Transparenzpflichten nach dem AI Act

  • Deepfakes

  • KI-generierte Personenabbildungen und Stimmen

  • Persönlichkeits- und Bildrechte

  • Vorgehen gegen rechtsverletzende Inhalte

  • Löschung und Unterlassung

01
EU AI Act
EU AI Act
Der europäische AI Act schafft erstmals einen umfassenden Rechtsrahmen für künstliche Intelligenz. Welche Pflichten gelten, hängt insbesondere vom eingesetzten KI-System, dem konkreten Anwendungsfall und der Rolle des Unternehmens ab. Wir unterstützen Unternehmen dabei, ihre KI-Anwendungen rechtlich einzuordnen und die maßgeblichen Anforderungen praxisgerecht umzusetzen.
  • AI-Act-Check und Risikoklassifizierung

  • Anbieter, Betreiber und weitere Rollen

  • Verbotene KI-Praktiken

  • Hochrisiko-KI-Systeme

  • Transparenz- und Informationspflichten

  • Dokumentationsanforderungen

  • KI-Governance und interne Prozesse

  • Kommunikation mit Aufsichtsbehörden

03
Marken, Designs & KI
Marken, Designs & KI
KI-Systeme erzeugen Logos, Produktgestaltungen, Werbemittel und andere kommerziell relevante Inhalte. Dabei können bestehende Marken-, Kennzeichen- oder Designrechte betroffen sein. Wir prüfen KI-generierte Inhalte vor ihrer kommerziellen Nutzung und setzen Rechte durch, wenn KI-Outputs geschützte Positionen unserer Mandanten verletzen.
  • KI-generierte Logos und Marken

  • Markenverletzungen durch KI-Outputs

  • KI-generierte Produktgestaltungen

  • Designrecht und KI

  • Prüfung vor Markteinführung

  • Durchsetzung von IP-Rechten

05
KI im Unternehmen
KI im Unternehmen
Viele Unternehmen nutzen KI längst im Arbeitsalltag – teilweise ohne einheitliche Regeln. Werden vertrauliche Informationen in öffentliche KI-Dienste eingegeben oder KI-generierte Inhalte ungeprüft veröffentlicht, können erhebliche rechtliche und wirtschaftliche Risiken entstehen. Wir entwickeln gemeinsam mit Unternehmen praktikable Regeln für einen kontrollierten und rechtssicheren KI-Einsatz.
  • KI-Richtlinien für Unternehmen

  • Zulässige KI-Tools und Anwendungen

  • Umgang mit vertraulichen Informationen

  • Schutz von Geschäftsgeheimnissen

  • Freigabeprozesse für KI-Content

  • Verantwortlichkeiten und Governance

  • Schulungen und Sensibilisierung

02
Urheberrecht & generative KI
Urheberrecht & generative KI
Generative KI kann innerhalb von Sekunden Texte, Bilder, Musik, Videos oder Softwarecode erzeugen. Juristisch stellen sich dabei komplexe Fragen: Welche Inhalte dürfen für das Training verwendet werden? Ist ein KI-Output urheberrechtlich geschützt? Und wer haftet, wenn das Ergebnis fremde Rechte verletzt? Als Fachanwaltskanzlei für gewerblichen Rechtsschutz beraten wir umfassend an der Schnittstelle zwischen Urheberrecht und künstlicher Intelligenz.
  • Urheberrecht an KI-generierten Inhalten

  • Nutzung fremder Werke als Input

  • Training und Fine-Tuning von KI-Modellen

  • Text und Data Mining

  • Rechtevorbehalte von Urhebern

  • KI-generierte Bilder, Texte, Musik und Software

  • Rechtsverletzende KI-Outputs

  • Lizenzierung von Trainings- und Output-Inhalten

04
Verträge für KI-Projekte
Verträge für KI-Projekte
Wer KI entwickelt, einkauft oder in bestehende Produkte integriert, sollte Rechte, Verantwortlichkeiten und Haftung frühzeitig vertraglich regeln. Standardverträge erfassen die Besonderheiten generativer KI häufig nur unzureichend. Wir gestalten und prüfen Verträge für KI-Projekte und digitale Geschäftsmodelle.
  • KI-Nutzungsvereinbarungen

  • Entwicklungs- und Projektverträge

  • SaaS- und Plattformverträge

  • Lizenzvereinbarungen

  • Rechte an Input und Output

  • Haftungsregelungen

  • Freistellungsklauseln

  • Verträge mit KI-Anbietern und Dienstleistern

06
KI-Content, Deepfakes & Kennzeichnung
KI-Content, Deepfakes & Kennzeichnung
Der AI Act enthält besondere Transparenzanforderungen für bestimmte KI-Systeme und KI-generierte oder manipulierte Inhalte. Gleichzeitig können Deepfakes Persönlichkeitsrechte, Markenrechte und wirtschaftliche Interessen erheblich beeinträchtigen. Wir beraten Unternehmen sowohl bei der rechtskonformen Kennzeichnung eigener KI-Inhalte als auch beim Vorgehen gegen missbräuchliche KI-generierte Inhalte.
  • Kennzeichnung von KI-Inhalten

  • Transparenzpflichten nach dem AI Act

  • Deepfakes

  • KI-generierte Personenabbildungen und Stimmen

  • Persönlichkeits- und Bildrechte

  • Vorgehen gegen rechtsverletzende Inhalte

  • Löschung und Unterlassung

Was für uns zählt.

Zufriedene Mandanten

KI-Recht verbindet neue Technologien mit komplexen rechtlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen. Umso wichtiger sind klare Antworten und Lösungen, die sich auch praktisch umsetzen lassen. Wir beraten spezialisiert, reagieren schnell und behalten neben der rechtlichen Bewertung stets das Geschäftsmodell und die wirtschaftlichen Interessen unserer Mandanten im Blick.

Sehr gut

5,0 Sterne
(195 Bewertungen, Stand August 2026)

Schlechte Rezension gelöscht
Über mein Unternehmen wurde online schlecht berichtet. Ich fand die Kritik unberechtigt und habe sie deswegen prüfen lassen. Herr Slopek hat sich schnell um das Anliegen gekümmert und nach einem Schreiben war das Problem in zwei Tagen gelöst. Den Service kann ich nur empfehlen!
S. F.
Mandant
Schnell und unkompliziert, unser Anwalt des Vertrauens.
Herr Dr. Slopek ist unser Anwalt des Vertrauens. Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht und können Herrn Dr. Slopek mit besten Gewissen weiter Empfehlen. Besonders hervorzuheben ist das zwischenmenschliche, die Reaktionszeit sowie die Hartnäckigkeit für Mandanten das bestmögliche Resultat zu erzielen. Wir fühlen uns in sehr guten Händen.
Sebastian Helming
Geschäftsführer - Link
Rundum zufrieden
Wir sind mit der Bearbeitung sehr zufrieden. Es lief alles schnell und problemlos ab.
O. T.
Mandant
Kompetent und sehr zuverlässig!
Dr. Slopek stand uns jederzeit mit Rat und Tat zur Seite, hat stets sehr schnell geantwortet und uns kompetent uns professionell beraten. Dank seiner Zuverlässigkeit konnten wir unsere Anliegen sehr schnell anpacken und realisieren. Auch bei zukünftigen gerwerblichen Rechtsschutz-Anliegen wenden wir uns an Dr. Slopek. Eine klare Empfehlung!
S. B.
Mandant

Hinweis: Bei den o.g. Bewertungen handelt es sich um eine repräsentative Auswahl an Bewertungen von anwalt.de. Die vollständigen Bewertungen können Sie hier lesen. Es gelten die Bewertungsrichtlinien von anwalt.de.

Ist Ihr Unternehmen bereit für den AI Act?

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Wir prüfen Ihre KI-Anwendungen, identifizieren relevante Pflichten und entwickeln einen praktikablen Fahrplan für die Umsetzung.

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Anwalt Hamburg Markenrecht

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Neue Technologie. Neue Regeln.

Der AI Act: Was Unternehmen jetzt wissen müssen

Mit dem europäischen AI Act gelten erstmals umfassende regulatorische Anforderungen speziell für künstliche Intelligenz. Das Regelwerk verfolgt einen risikobasierten Ansatz: Je nachdem, wie und wofür ein KI-System eingesetzt wird, gelten unterschiedliche Anforderungen – von einzelnen Transparenzpflichten bis zu umfassenden Vorgaben für besonders regulierte Anwendungen.

Für Unternehmen beginnt die rechtliche Prüfung deshalb nicht erst bei einzelnen Pflichten. Zunächst muss geklärt werden, welche KI-Systeme eingesetzt werden, welche Rolle das Unternehmen einnimmt und in welche regulatorische Kategorie die konkrete Anwendung fällt.

Gerade diese Einordnung kann anspruchsvoll sein. Ein Unternehmen kann beispielsweise Nutzer eines externen KI-Dienstes sein, gleichzeitig aber durch die Integration oder Veränderung eines Systems zusätzliche Verantwortlichkeiten übernehmen. Auch der konkrete Einsatzzweck ist entscheidend: Ein KI-System für interne Textentwürfe ist rechtlich anders zu beurteilen als KI zur Bewerberauswahl, biometrischen Analyse oder automatisierten Entscheidung über Personen.

Wir unterstützen Unternehmen deshalb vom ersten AI-Act-Check bis zur Implementierung konkreter Compliance-Strukturen. Dazu gehören insbesondere die Erfassung eingesetzter KI-Systeme, Rollen- und Risikobewertungen, Transparenzanforderungen, Dokumentationen sowie geeignete interne Prozesse.

Dr. David Slopek, LL.M.
Rechtsanwalt
Fachanwalt für gewerblichen Rechtsschutz

Fragen zu KI und geistigem Eigentum?

Fragen zu KI und geistigem Eigentum?

Wir prüfen KI-Projekte, Trainingsdaten und generierte Inhalte und beraten zu Urheber-, Marken-, Design- und Lizenzrecht.

Jetzt Kontakt aufnehmen

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Wir prüfen KI-Projekte, Trainingsdaten und generierte Inhalte und beraten zu Urheber-, Marken-, Design- und Lizenzrecht.

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Künstliche Intelligenz trifft geistiges Eigentum.

AI x IP

Kaum ein Bereich des KI-Rechts entwickelt sich so dynamisch wie die Schnittstelle zwischen künstlicher Intelligenz und geistigem Eigentum.

Generative KI basiert auf großen Mengen bestehender Inhalte und erzeugt wiederum neue Texte, Bilder, Musik, Videos, Designs und Software. Dadurch entstehen rechtliche Fragen sowohl auf der Input- als auch auf der Output-Seite.

Beim Training von KI-Modellen stellt sich insbesondere die Frage, unter welchen Voraussetzungen urheberrechtlich geschützte Inhalte ausgewertet werden dürfen und welche Bedeutung Text-und-Data-Mining-Regelungen sowie erklärte Rechtevorbehalte haben. Für Anbieter von General-Purpose-AI-Modellen enthält der AI Act zusätzlich besondere urheberrechtsbezogene Anforderungen.

Auf der Output-Seite geht es dagegen beispielsweise darum, ob und unter welchen Voraussetzungen KI-generierte Inhalte selbst geschützt sein können, ob bestehende Werke übernommen wurden oder ob Marken, Designs und andere Schutzrechte Dritter verletzt werden.

Für Unternehmen geht es dabei um mehr als abstrakte Rechtsfragen. KI-generierte Inhalte werden für Werbung, Produktdesign, Softwareentwicklung und Kommunikation eingesetzt. Eine ungeklärte Rechtekette kann deshalb unmittelbar die wirtschaftliche Verwertbarkeit eines Ergebnisses gefährden.

Als Fachanwaltskanzlei für gewerblichen Rechtsschutz betrachten wir KI-Recht deshalb konsequent auch aus der Perspektive des geistigen Eigentums: Wie lassen sich bestehende Rechte schützen – und wie können neue KI-Anwendungen rechtssicher kommerzialisiert werden?

Über uns

Zahlen die zählen

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Rechtsanwält:innen

1 Ziel: Ihre Interessen verstehen und sodann schnell und effizient durchzusetzen.

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Stunden

Wir wissen aus Erfahrung, dass gerade medienrechtliche Fälle im hohen Maße zeitkritisch sein können und Geschwindigkeit zählt. Unser Ziel ist es deswegen, uns so schnell wie möglich um jede Anfrage zu kümmern - in der Regel binnen 24 Stunden.

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Ø Bewertung auf anwalt.de

Eine makellose Bewertung von 5,0 auf anwalt.de spiegelt das Vertrauen unserer Mandanten wider. Konsequente Qualität, persönliche Betreuung und überzeugende Ergebnisse sind die Grundlage für diese Auszeichnung durch unsere Mandantschaft.

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Ø Bewertung auf Google

Unsere Google-Bewertung von 4,9 steht für konstant hohe Zufriedenheit – bestätigt von einer Vielzahl unabhängiger Stimmen. Das ehrliche Feedback unserer Mandanten motiviert uns täglich, erstklassige rechtliche Beratung zu liefern.

KI-Recht in der Praxis.

Konkrete Lösungen für Unternehmen beim Einsatz künstlicher Intelligenz

KI-Recht wird dort relevant, wo künstliche Intelligenz tatsächlich eingesetzt wird: beim Launch eines neuen KI-Produkts, bei der Einführung generativer KI im Unternehmen, bei der Nutzung kreativer Inhalte oder wenn KI-generierte Ergebnisse Rechte Dritter berühren. Wir verbinden regulatorische Beratung zum AI Act mit unserer besonderen Erfahrung im geistigen Eigentum und entwickeln Lösungen, die sich in bestehende Produkte und Unternehmensprozesse integrieren lassen. Die folgenden Beispiele zeigen typische Konstellationen unserer Beratung im KI-Recht.

AI Act

AI-Act-Check für eine neue KI-Plattform

Ein Softwareunternehmen möchte eine KI-basierte Plattform europaweit anbieten. Vor dem Marktstart soll geklärt werden, welche Rolle das Unternehmen nach dem AI Act einnimmt und welche regulatorischen Anforderungen für die einzelnen Funktionen gelten. Wir strukturieren die eingesetzten KI-Komponenten, prüfen die regulatorische Einordnung und entwickeln gemeinsam mit dem Unternehmen einen Maßnahmenplan für Dokumentation, Transparenz und interne Verantwortlichkeiten.

Ergebnis: Der Anbieter erhält einen klaren Compliance-Fahrplan und kann die regulatorischen Anforderungen frühzeitig in Produktentwicklung und Launch-Prozess integrieren.
Mandant: Softwareunternehmen Branche: SaaS / Technologie
Urheberrecht & KI

Prüfung KI-generierter Werbemotive vor einer Kampagne

Eine Agentur entwickelt mit generativer KI eine umfangreiche Bildkampagne. Einzelne Motive erinnern deutlich an bekannte Fotografien und charakteristische Gestaltungen. Vor Veröffentlichung soll das Risiko möglicher Rechteverletzungen bewertet werden. Wir prüfen die problematischen Motive urheber-, marken- und designrechtlich und entwickeln Kriterien für die interne Freigabe KI-generierter Inhalte.

Ergebnis: Kritische Motive werden vor Veröffentlichung erkannt und ersetzt; zugleich erhält die Agentur einen praktikablen Prüfprozess für künftige KI-Kampagnen.
Mandant: Kreativagentur Branche: Werbung / Marketing
KI-Governance

Unternehmensrichtlinie für ChatGPT & Co.

Ein mittelständisches Unternehmen stellt fest, dass Beschäftigte verschiedene generative KI-Dienste für Texte, Übersetzungen, Präsentationen und Recherchen verwenden. Einheitliche Vorgaben zum Umgang mit vertraulichen Informationen und KI-generierten Ergebnissen bestehen bislang nicht. Wir entwickeln eine unternehmensweite KI-Richtlinie mit klaren Vorgaben zu zulässigen Tools, sensiblen Eingaben, Rechteprüfung, Kennzeichnung und internen Freigabeprozessen.

Ergebnis: Mitarbeitende können KI produktiv einsetzen, ohne dass Geschäftsgeheimnisse, geistiges Eigentum oder rechtliche Verantwortlichkeiten aus dem Blick geraten.
Mandant: Mittelständisches Unternehmen Branche: Industrie
IP Enforcement

Vorgehen gegen KI-generierte Markenimitate

Ein Unternehmen stellt fest, dass ein Wettbewerber mithilfe generativer KI Werbemittel erstellt, die zentrale Elemente seiner geschützten Marke und Produktgestaltung übernehmen. Wir prüfen die generierten Inhalte auf Marken-, Design-, Urheber- und Wettbewerbsrechtsverletzungen und entwickeln eine abgestimmte Durchsetzungsstrategie.

Ergebnis: Die beanstandeten Inhalte werden aus der Kampagne entfernt und die weitere Nutzung der geschützten Gestaltung unterbunden.
Mandant: Markenhersteller Branche: Konsumgüter
KI-Vertragsrecht

Vertragliche Absicherung eines KI-Entwicklungsprojekts

Ein Unternehmen lässt eine individuelle KI-Anwendung durch einen externen Entwickler erstellen. Unklar ist insbesondere, welche Rechte an Trainingsmaterialien, Software, Prompts und generierten Ergebnissen bestehen und wer für mögliche Rechtsverletzungen haftet. Wir überarbeiten die Vertragsstruktur und regeln Nutzungsrechte, Verantwortlichkeiten, Dokumentation, Vertraulichkeit und Haftung für das Projekt.

Ergebnis: Die Rechteverteilung ist vor Projektstart geklärt und die spätere kommerzielle Nutzung der KI-Lösung vertraglich abgesichert.
Mandant: Digitalunternehmen Branche: E-Commerce

Fragen und Antworten.

Häufig gestellte Fragen zum KI-Recht und AI Act

Künstliche Intelligenz wirft zahlreiche neue Rechtsfragen auf. Neben dem europäischen AI Act spielen häufig Urheberrecht, Markenrecht, Datenschutz, Geschäftsgeheimnisse, Vertragsrecht und weitere Vorschriften eine Rolle. Die folgenden Antworten geben einen ersten Überblick über typische Fragen aus unserer Beratungspraxis.

Was ist der AI Act?

Der AI Act ist die europäische Verordnung über künstliche Intelligenz. Er schafft einen einheitlichen Rechtsrahmen für KI in der Europäischen Union und verfolgt einen risikobasierten Ansatz. Je nach Art und Einsatz eines KI-Systems gelten unterschiedliche Anforderungen – von Transparenzpflichten bis hin zu umfassenden Anforderungen an bestimmte Hochrisiko-Systeme.

Für welche Unternehmen gilt der AI Act?

Der AI Act kann Unternehmen innerhalb und außerhalb der EU betreffen. Entscheidend ist insbesondere, ob KI-Systeme in der EU angeboten oder eingesetzt werden beziehungsweise ob die von einem System erzeugten Ergebnisse in der EU verwendet werden. Welche konkreten Pflichten bestehen, hängt von der jeweiligen Rolle und Anwendung ab.

Was bedeutet Art. 50 AI Act?

Art. 50 AI Act enthält Transparenzpflichten für bestimmte KI-Systeme. Dazu gehören unter anderem Informationspflichten bei bestimmten direkten Interaktionen mit KI sowie Anforderungen an die Kennzeichnung KI-generierter oder manipulierter Inhalte. Für Betreiber können darüber hinaus Kennzeichnungspflichten bei Deepfakes und bestimmten KI-generierten Texten zu Themen von öffentlichem Interesse gelten. Die Vorschriften nach Art. 50 gelten seit dem 2. August 2026.

Muss jeder KI-generierte Inhalt gekennzeichnet werden?

Nein. Die Kennzeichnungspflichten des AI Act gelten nicht pauschal für sämtliche Inhalte, die mit KI erstellt wurden. Entscheidend sind unter anderem die Art des KI-Systems, die konkrete Nutzung und die Rolle des Unternehmens. Für Anbieter generativer KI gelten beispielsweise besondere Anforderungen an maschinenlesbare Kennzeichnungen bestimmter künstlich erzeugter oder manipulierter Inhalte.

Was gilt für Deepfakes?

Bei bestimmten Deepfake-Inhalten bestehen Transparenzpflichten. Betreiber müssen entsprechende Inhalte grundsätzlich klar und unterscheidbar als künstlich erzeugt oder manipuliert offenlegen. Für künstlerische, kreative, satirische oder fiktionale Inhalte gelten besondere Vorgaben zur Art und Weise der Offenlegung.

Darf unser Unternehmen ChatGPT oder andere KI-Tools einsetzen?

Grundsätzlich kann der Einsatz von KI-Tools zulässig sein. Vor der Einführung sollten jedoch insbesondere Datenschutz, Vertraulichkeit, Geschäftsgeheimnisse, Vertragsbedingungen und die konkrete Verarbeitung von Unternehmensdaten geprüft werden. Zusätzlich können abhängig vom Einsatz weitere Anforderungen des AI Act relevant sein.

Brauchen Unternehmen eine eigene KI-Richtlinie?

Eine gesetzlich vorgeschriebene Standard-KI-Richtlinie für jedes Unternehmen gibt es nicht. Eine interne Richtlinie kann aber ein wichtiges Instrument sein, um den Einsatz von KI rechtlich und organisatorisch zu steuern. Sie kann beispielsweise festlegen, welche Tools verwendet werden dürfen, welche Daten eingegeben werden dürfen und welche Freigabe- oder Dokumentationsprozesse gelten.

Was müssen Unternehmen beachten, die eigene KI entwickeln?

Wer ein eigenes KI-System entwickelt oder KI in ein eigenes Produkt integriert, sollte frühzeitig klären, welche Rolle das Unternehmen nach dem AI Act einnimmt und welche Anforderungen daraus folgen. Je nach Einordnung können unter anderem Anforderungen an Risikomanagement, technische Dokumentation, Transparenz, Überwachung und Markteinführung relevant werden.

Was versteht man unter KI-Recht?

KI-Recht ist ein Sammelbegriff für rechtliche Vorschriften, die bei der Entwicklung und Nutzung künstlicher Intelligenz relevant sind. Eine zentrale Rolle spielt der europäische AI Act. Je nach Anwendung können daneben unter anderem Urheberrecht, Markenrecht, Designrecht, Datenschutzrecht, Wettbewerbsrecht, Persönlichkeitsrecht, Vertragsrecht und der Schutz von Geschäftsgeheimnissen betroffen sein. Ein Anwalt für KI-Recht betrachtet deshalb regelmäßig nicht nur ein einzelnes Gesetz, sondern das Zusammenspiel verschiedener Rechtsgebiete.

Was regelt der EU AI Act?

Der AI Act ist die zentrale europäische Verordnung zur Regulierung künstlicher Intelligenz. Er verfolgt einen risikobasierten Ansatz und stellt je nach Art und Einsatz eines KI-Systems unterschiedliche Anforderungen. Zu den Regelungsbereichen gehören insbesondere verbotene KI-Praktiken, Hochrisiko-KI-Systeme, Transparenzpflichten sowie besondere Anforderungen an Anbieter von General-Purpose-AI-Modellen. Welche konkreten Pflichten ein Unternehmen treffen, muss anhand seiner Rolle und des jeweiligen KI-Anwendungsfalls geprüft werden.

Gilt der AI Act für jedes Unternehmen, das ChatGPT oder andere KI verwendet?

Nicht jede Nutzung eines KI-Tools führt automatisch zu umfangreichen regulatorischen Pflichten. Entscheidend sind insbesondere die konkrete Anwendung, die Rolle des Unternehmens und die Eigenschaften des eingesetzten Systems. Unternehmen sollten deshalb zunächst erfassen, welche KI-Systeme überhaupt genutzt werden und zu welchen Zwecken. Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, welche Anforderungen des AI Act im konkreten Fall relevant sind.

Was bedeutet Anbieter oder Betreiber nach dem AI Act?

Der AI Act unterscheidet verschiedene Akteure innerhalb der KI-Wertschöpfungskette. Zu ihnen gehören insbesondere Anbieter und Betreiber von KI-Systemen sowie weitere Beteiligte. Die Einordnung ist wichtig, weil davon unterschiedliche Pflichten abhängen können. Unternehmen, die lediglich eine fertige KI-Lösung einsetzen, befinden sich grundsätzlich in einer anderen Ausgangslage als Unternehmen, die ein KI-System entwickeln, unter eigenem Namen anbieten oder wesentlich verändern. Welche Rolle tatsächlich vorliegt, sollte deshalb anhand des konkreten Geschäftsmodells geprüft werden.

Was ist ein Hochrisiko-KI-System?

Der AI Act sieht besondere Anforderungen für bestimmte KI-Systeme vor, deren Einsatz erhebliche Auswirkungen auf Sicherheit oder Grundrechte haben kann. Dazu können – abhängig vom konkreten Anwendungsfall – beispielsweise KI-Systeme in den Bereichen Beschäftigung, Bildung, biometrische Anwendungen, kritische Infrastruktur oder bestimmte staatliche Entscheidungsprozesse gehören. Für Hochrisiko-KI-Systeme sieht das Gesetz besonders weitreichende Anforderungen unter anderem an Risikomanagement, Dokumentation, Datenqualität, menschliche Aufsicht, Genauigkeit und technische Robustheit vor.

Welche Transparenzpflichten gelten für KI-generierte Inhalte?

Der AI Act enthält für bestimmte KI-Systeme und bestimmte künstlich erzeugte oder manipulierte Inhalte besondere Transparenzpflichten. Dazu gehören beispielsweise Vorgaben für unmittelbar mit Menschen interagierende KI-Systeme und bestimmte Deepfakes. Ob und in welcher Form eine Kennzeichnung erforderlich ist, hängt vom jeweiligen System, Inhalt und Verwendungskontext ab. Unternehmen, die KI-Content veröffentlichen oder entsprechende Anwendungen anbieten, sollten deshalb prüfen, welche Transparenzpflichten sie konkret treffen.

Darf mein Unternehmen ChatGPT, Copilot oder andere generative KI einsetzen?

Grundsätzlich können Unternehmen generative KI einsetzen. Der Einsatz sollte jedoch rechtlich und organisatorisch geregelt werden. Besondere Aufmerksamkeit verdienen insbesondere vertrauliche Unternehmensinformationen, personenbezogene Daten, Geschäftsgeheimnisse, Rechte Dritter an eingegebenen oder generierten Inhalten sowie mögliche Prüf- und Kennzeichnungspflichten. Eine interne KI-Richtlinie kann festlegen, welche Tools für welche Zwecke eingesetzt werden dürfen und welche Informationen nicht eingegeben werden sollen.

Ist ein KI-generierter Text oder ein KI-generiertes Bild urheberrechtlich geschützt?

Das lässt sich nicht allein danach beantworten, ob bei der Erstellung KI eingesetzt wurde. Das Urheberrecht knüpft grundsätzlich an eine menschliche schöpferische Leistung an. Bei KI-gestützten Arbeiten kommt es deshalb darauf an, welchen konkreten menschlichen Beitrag die Person zum endgültigen Ergebnis geleistet hat. Bei vollständig autonom erzeugten Inhalten kann urheberrechtlicher Schutz problematisch sein; bei einer intensiven menschlichen Gestaltung oder Bearbeitung kann die Bewertung anders ausfallen. Entscheidend sind stets die Umstände des Einzelfalls.

Können KI-generierte Inhalte fremde Urheberrechte verletzen?

Ja. Auch wenn ein Inhalt durch ein KI-System erzeugt wurde, ist eine Verletzung bestehender Rechte nicht ausgeschlossen. Problematisch kann es insbesondere werden, wenn ein Output geschützte Bestandteile eines bestehenden Werkes übernimmt oder einem geschützten Werk in rechtlich relevanter Weise entspricht. Unternehmen sollten KI-generierte Inhalte deshalb vor einer wirtschaftlich bedeutenden Veröffentlichung nicht ungeprüft übernehmen.

Darf urheberrechtlich geschütztes Material zum Training einer KI verwendet werden?

Für das Training von KI-Modellen können die gesetzlichen Regelungen zum Text und Data Mining eine wichtige Rolle spielen. Ob geschützte Inhalte ohne individuelle Lizenz verwendet werden dürfen, hängt jedoch von den jeweiligen Voraussetzungen und möglichen Rechtevorbehalten der Rechteinhaber ab. Der AI Act verpflichtet Anbieter von General-Purpose-AI-Modellen darüber hinaus unter anderem dazu, eine Strategie zur Einhaltung des europäischen Urheberrechts vorzuhalten. Gerade bei eigenen Trainings- oder Fine-Tuning-Datensätzen sollte die urheberrechtliche Zulässigkeit deshalb frühzeitig geprüft werden.

Was bedeutet Text and Data Mining bei künstlicher Intelligenz?

Text and Data Mining bezeichnet die automatisierte Analyse großer Mengen digitaler Inhalte, um daraus Informationen, Muster oder Zusammenhänge zu gewinnen. Solche Verfahren können auch beim Training künstlicher Intelligenz relevant sein. Das europäische und deutsche Urheberrecht sehen hierfür besondere Regelungen vor. Unter bestimmten Voraussetzungen können Rechteinhaber die Nutzung ihrer Inhalte für Text und Data Mining vorbehalten. Ob eine konkrete Datennutzung zulässig ist, muss anhand der jeweiligen Voraussetzungen bewertet werden.

Wem gehören die Rechte an einem KI-Output?

Das hängt sowohl vom gesetzlichen Schutz des Outputs als auch von den vertraglichen Bedingungen des eingesetzten KI-Dienstes ab. Nicht jeder KI-generierte Inhalt ist automatisch urheberrechtlich geschützt. Gleichzeitig können Plattformbedingungen festlegen, welche Nutzungsrechte Anbieter und Nutzer untereinander beanspruchen. Wer KI-generierte Inhalte kommerziell nutzen möchte, sollte deshalb sowohl die urheberrechtliche Situation als auch die Vertragsbedingungen des jeweiligen Dienstes berücksichtigen.

Kann ein KI-generiertes Logo eine fremde Marke verletzen?

Ja. Dass ein Logo von einer KI erzeugt wurde, schützt nicht vor einer Markenverletzung. Erzeugt ein KI-System ein Zeichen, das mit einer bestehenden Marke identisch oder verwechslungsfähig ähnlich ist, können bei einer entsprechenden geschäftlichen Nutzung markenrechtliche Ansprüche entstehen. Vor der Einführung eines KI-generierten Logos oder Produktnamens empfiehlt sich deshalb grundsätzlich eine professionelle Markenrecherche.

Können Unternehmen ihre eigenen Inhalte vor KI-Training schützen?

Rechteinhaber können je nach Konstellation rechtliche und technische Maßnahmen ergreifen, um die Nutzung ihrer geschützten Inhalte für Text und Data Mining zu beschränken oder Rechte vorzubehalten. Welche Form eines Rechtevorbehalts erforderlich und sinnvoll ist, hängt unter anderem von der Art des Inhalts und der technischen Bereitstellung ab. Bei umfangreichen Content-Portfolios empfiehlt sich eine abgestimmte Strategie aus rechtlichen, vertraglichen und technischen Maßnahmen.

Wer haftet für rechtswidrige KI-generierte Inhalte?

Eine pauschale Antwort gibt es nicht. Die Haftung hängt davon ab, wer das KI-System entwickelt, anbietet, steuert oder den konkreten Inhalt erzeugt und veröffentlicht hat. Dass ein Inhalt von einer KI erzeugt wurde, schließt eine Verantwortlichkeit des Nutzers grundsätzlich nicht aus. Gerade bei geschäftlicher Nutzung sollten KI-Ergebnisse deshalb vor Veröffentlichung auf mögliche Rechtsverletzungen und inhaltliche Fehler kontrolliert werden.

Was ist eine KI-Richtlinie für Unternehmen?

Eine KI-Richtlinie legt interne Regeln für den Einsatz künstlicher Intelligenz fest. Sie kann beispielsweise bestimmen, welche KI-Dienste verwendet werden dürfen, welche Informationen eingegeben werden dürfen, wann eine menschliche Prüfung erforderlich ist und wie mit KI-generierten Inhalten umzugehen ist. Eine gute KI-Richtlinie soll den Einsatz künstlicher Intelligenz nicht verhindern, sondern klare Rahmenbedingungen für eine sichere und produktive Nutzung schaffen.

Braucht mein Unternehmen einen AI-Act-Check?

Ein AI-Act-Check ist insbesondere sinnvoll, wenn ein Unternehmen KI-Systeme entwickelt, vertreibt, in Produkte integriert oder regelmäßig für relevante Geschäftsprozesse einsetzt. Im ersten Schritt werden die eingesetzten KI-Systeme und Anwendungsfälle erfasst. Anschließend wird geprüft, welche Rolle das Unternehmen nach dem AI Act einnimmt, welche Risikokategorie betroffen ist und welche konkreten Pflichten daraus folgen. So lassen sich regulatorische Anforderungen priorisieren und gezielt in bestehende Compliance-Prozesse integrieren.

Welche Rolle spielt geistiges Eigentum bei KI-Projekten?

Geistiges Eigentum ist bei KI-Projekten häufig von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung. Betroffen sein können Trainingsdaten, Software, Datenbanken, Marken, Designs, urheberrechtlich geschützte Inhalte und die von einem KI-System erzeugten Ergebnisse. Unternehmen sollten deshalb bereits bei Konzeption und Vertragsgestaltung klären, welche Inhalte verwendet werden dürfen, wem bestehende Rechte gehören und welche Nutzungsmöglichkeiten an den Ergebnissen bestehen.

Warum eine auf gewerblichen Rechtsschutz spezialisierte Kanzlei für KI-Recht?

Viele der wirtschaftlich wichtigsten Fragen rund um generative KI betreffen geistiges Eigentum: Trainingsdaten, KI-generierte Texte und Bilder, Software, Marken, Produktdesigns, Lizenzen und die Durchsetzung bestehender Schutzrechte. Als Fachanwaltskanzlei für gewerblichen Rechtsschutz verbinden wir die regulatorische Beratung zum AI Act mit unserer besonderen Erfahrung im Intellectual Property. Dadurch können wir KI-Projekte sowohl aus regulatorischer als auch aus IP-rechtlicher Perspektive beurteilen.

Beraten Sie nur Unternehmen aus Hamburg im KI-Recht?

Nein. Unsere Kanzlei hat ihren Sitz in Hamburg und berät Unternehmen im KI-Recht bundesweit. Besprechungen können persönlich, telefonisch oder per Video-Call stattfinden.

Was kostet die Beratung durch einen Anwalt für KI-Recht?

Die Kosten richten sich nach Art und Umfang der Fragestellung. Die Prüfung einer einzelnen KI-Klausel unterscheidet sich beispielsweise deutlich von einer umfassenden AI-Act-Analyse oder der rechtlichen Begleitung eines neuen KI-Produkts. Wir stimmen den voraussichtlichen Beratungsumfang und die Kosten möglichst frühzeitig transparent mit Ihnen ab.

Alternative Text

Dr. David Slopek, LL.M.

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